Vorteile von Cloudstorage


In den letzten Jahren haben vermehren sich die Cloudstorage Anbieter auf dem Markt genauso wie die Diskussionen über Datenschutz.
Was für Vorteile bieten uns die Anbieter und wie steht der Schutz unserer Daten zu dem Ganzen?

Diese Vorteile liefern uns die Cloudstorage Anbieter

Grundsätzlich kann man sich ein Cloudstorage vorstellen wie die Festplatten die wir in unseren Computern benutzen. Wir können alles mögliche dort speichern und natürlich auch wieder darauf zugreifen.
Nun befindet sich der Cloudstorage aber nicht in unserem Computer, sondern in der umgangssprachlich genannten Wolke. Das heißt, dass in großen Rechenzentren riesige Server und Festplattenspeicher stehen. Mithilfe des Internets gibt uns der Anbieter die Möglichkeit darauf zuzugreifen.

Artikel: Was ist Cloud Computing?

Ein großer Vorteil der sich daraus ergibt ist, dass wir nicht nur von Zuhause, an unserem Computer, auf unsere Daten zugreifen können. Wir können jederzeit und von überall auf alle in der Cloud gespeicherten Daten zugreifen. Die einzige Voraussetzung ist eine bestehende Internetverbindung. Es ist jedoch auch möglich gewünschte Dateien herunterzuladen und diese “Offline erhältlich” zu machen. So kann man tatsächlich jederzeit auf seine Daten zugreifen.

Je nach Anbieter gibt es unterschiedliche Wege des Zugriffes. Von dem einfachen Web-Zugriff bis hin zu Apps ist das Angebot weit gestreut.
Zu den wohl bekanntesten Anbietern zählen Google, Dropbox, Microsoft und Apple. In Deutschland haben wir mit der Telekom-Tochter, Strato, einen bekannten Anbieter der sich an deutsches Recht zu halten hat. Somit ist auch deutscher Datenschutz gewährleistet.

Apple bietet mit seiner iCloud eine sehr verschlossene Lösung die nur in der Apple Welt wirklich funktioniert. Kostenfrei und für jeden Nutzer eines Apple Gerätes werden 5 GB geboten. Zu sehr geringen Aufpreisen kann man den Speicher jedoch erhöhen.

Microsoft mit OneDrive hingegen bietet seinen Online Speicherdienst sowohl zum Office Paket als auch einzeln an. Auch hier werden kostenfrei 5 GB geboten. Mit dem Erwerb der Office 365 Lizenz erhält man 1 Terabyte an Speicher. Sowohl die Lizenz als auch der Speicher sind für 1 Jahr befristet und müssen dann erneuert werden.

Bei Dropbox werden einem 2 GB kostenloser Speicherplatz geboten. Es ist jedoch möglich mit Hilfe einiger Tricks auf bis zu circa 15 GB zu kommen. Sollte dies nicht ausreichen, kann man für entweder 9,99€ monatlich oder 99€ jährlich den Speicherplatz auf 1 Terabyte erhöhen.
Seit einiger Zeit arbeitet Dropbox an einem neuen Projekt mit dem Namen Paper. Darüber kann man in Teams an Dokumenten gemeinsam arbeiten. Aktuell läuft eine Englischsprachige Beta dazu.

Google mit seinem Speicherdienst Drive ist der wohl populärste Anbieter. Kostenfrei erhält man hier 15 GB wenn man eine E-Mail-Adresse bei Google registriert. Man kann auch diesen Speicher etappenweise erhöhen gegen einen monatlichen Aufpreis.
Zu dem Cloudstorage erhält man, wie gesagt, eine E-Mail-Adresse und den Zugriff auf die gesamte Produktpalette von Google. Diese Umfasst ein Office Paket und viele andere Dinge. Der Hauptfaktor von Google liegt in der Zusammenarbeit.

Auch Strato bietet seinen Kunden 5 GB kostenfreien Speicher zur Verfügung, welcher sich gegen eine Bezahlung erweitern lässt.

Der heiß diskutierte Datenschutz

Im digitalen Umschwung müssen vor allem Unternehmen darauf achten bei welchen Anbietern man die eigenen Daten speichert. Der größte Teil an Cloudstorage Anbietern sitzt mit seinen Rechenzentren in den Vereinigten Staaten. Das heißt, dass die Anbieter sich an amerikanisches Recht halten müssen. Seit dem Kipp des Safe-Harbour Abkommens flüchten viele Leute aus den Amerikanischen Cloudangeboten. Die eigenen Daten sind dort nicht sicher und können jederzeit zur Herausgabe angefordert werden. In Bezug auf Unternehmen und die gespeicherten Kundendaten ist dies ein No-Go. Privatpersonen hingegen müssen für sich selbst entscheiden was das wichtigste ist. Da viele deutsche Cloudanbieter nicht die Vielfalt und Geschwindigkeit haben wie die amerikanischen, fällen viele Leute die Entscheidung bei einem amerikanischen Anbieter zu bleiben.

Was ist Cloud Computing?


Wenn Sie heute etwas über Computer sehen, lesen oder hören wird in den meisten Fällen auch der Begriff “Cloud” oder “Cloud Computing” fallen. Egal ob es um einen Wechsel zur Cloud geht, etwas in einer Cloud abgespeichert werden soll oder ob es um Datenzugriffe in einer Cloud geht, man hat den Eindruck ohne “Cloud” geht in der heutigen Zeit gar nichts mehr.

Doch was genau ist denn überhaupt eine Cloud oder Cloud Computing?
Hinter dem “Cloud Computing” steckt die Ausführung und Nutzung der Programme die nicht auf dem eigenen Rechner installiert sind, sondern irgendwo in der Ferne in einem Computerzentrum installiert wurden und trotz allem Zuhause gestartet werden können.
Technisch gesagt wird dem Nutzer also ein Datenspeicher, Rechenleistung, Software oder Netzkapazität zur Verfügung gestellt. Diese Dienstleistungen werden dabei ausschließlich über das Internet oder über diverse Netzwerke bereit gestellt.

Das “Cloud Computing” ist besonders interessant da es auf dem eigenen Rechner zu keinem Verwaltungs- oder Wartungsaufwand kommt und praktisch ein endlos großer Speicher zu Verfügung stellt, es kommt theoretisch in keiner Situation zu einem begrenzten Speicherplatz. Ein weiterer großer Pluspunkt ist die Möglichkeit die Cloud basierte Software, von jedem Computerplatz, Tablet oder Smartphone mit einem Internetzugang, zu starten und damit zu arbeiten.

Außendienstler haben durch das Cloud basierte Arbeiten viele Vorteile und haben Zugriff auf die aktuellsten Information, Lagerbeständen und vielem mehr. Kundenkontakte lassen sich so in Echtzeit auf den neusten Stand bringen und sind sofort für alle Mitarbeiter oder Abteilungen sichtbar. Alle Arbeiten können umgehend erledigt werden und müssen nicht aufgeschoben werden bis man wieder im Büro sitzt. Die Daten sind vom PC, Tablet und Smartphone abrufbar.

Mit der Entwicklung und Verbreitung der Cloud ist das passiert was einige Fachleute aus der IT-Brache schon Anfang 1990er Jahren vorhergesagt hatten, “Computer werden sich auf das Netz verteilen” sobald die Technik dafür ausgereift ist. Und tatsächlich war es dann Ende der 1990er Jahre soweit, 1999 bietet das Unternehmen “Salesforce.com” einige Geschäftsanwendungen an die über eine ganz normale Webseite bedienbar waren. Der nächste wichtige Schritt in der Entwicklung war der Start des Netzwerks Facebook, hier konnten von Beginn an, Bilder und Videos online gepostet und abgespeichert werden. Von diesem Zeitpunkt an breitet sich das Cloud Computing rasend schnell aus und wurde von diversen Firmen genutzt, u. a. Google, Yahoo und Amazon.

So schützen Sie Ihre Daten


Maßnahmen zur Datensicherheit am PC

Heutzutage ist fast jeder im Internet unterwegs, lädt sich Programme auf seinen Computer herunter und nutzt die verschiedensten Social Media Websites. Doch es bieten sich nicht nur mehr Möglichkeiten, sondern die Gefahren durch Viren und Trojaner wachsen ebenfalls. Deshalb sollte man einige Tipps beachten um seine Daten auf dem PC zu sichern.

Eine erste Maßnahme sollte es sein die eigenen Daten regelmäßig zu sichern. Dafür können Sie eine externe Festplatte, CDs oder einen USB-Stick verwenden. Sie sollten die Daten nach jeder Änderung sichern um auch die aktuellsten Bilder, Videos und andere Daten jederzeit verfügbar zu haben.

Benutzen Sie außerdem Passwörter. Jedoch gibt es bei der Erstellung von Passwörtern einiges zu beachten. Sie sollten weder den eigenen Namen noch Namen von Angehörigen verwenden und keine zu kurzen Passwörter. Am besten verwenden Sie ein Passwort, welches aus mindestens 8 Ziffern und Buchstaben besteht. Benutzen Sie zudem Sonderzeichen wie “-” oder “/”. Im Idealfall sollten Sie ihre Passwörter regelmäßig wechseln und nicht aufschreiben.

Falls Sie ihren Laptop oder PC verkaufen wollen, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Sie ihre Daten vor dem Verkauf löschen. Verwenden Sie dafür am besten eine dafür geeignete Software, die auch die letzten Spuren Ihrer Daten vernichten kann.

Einen wirksamen Schutz vor Viren und Trojanern bietet außerdem Sicherheitssoftwares. Sie sollten keine Programme aus dem Internet herunterladen, denn diese können unter Umständen selbst von Viren befallen sein. Sie sollten regelmäßig Updates durchführen, damit die Software auf dem neuesten Stand ist.

Beim Surfen im Internet sind natürlich auch einige Dinge zu beachten. Die Internetbrowser speichern die von Ihnen besuchten Websites um das Surfen zu erleichtern. Doch muss das nicht unbedingt von Vorteil sein. Dabei werden nämlich sogenannte Cache-Daten angelegt, die eine Nachverfolgung der besuchten Websites ermöglichen. Aus diesem Grund sollten Sie regelmäßig diese Daten löschen. Ebenso wie die sogenannten Cookies. Diese kleinen Textdateien ermöglichen ebenfalls eine Überwachung des Surfverhaltens.

Ganz allgemein sollten Sie darauf achten, welche Daten Sie von sich im Internet preisgeben wollen. Bei Gewinnspielen, in Onlineshops oder in Foren muss man seine persönlichen Daten angeben, vom Namen über die Adresse bis hin zum Geburtstag. Sie sollten sich immer fragen in welchem Umfang Sie Ihre Daten angeben möchten und in Foren am besten auf Nicknames, also Spitznamen zurückgreifen und keine freiwilligen Zusatzinformationen angeben.

Gute Sicherheitssoftware für mobile Geräte


In unserem letzten Post haben wir Ihnen einen Überblick über Sicherheitssoftware für den PC gegeben.
Im heutigen Beitrag nun also der Überblick für den Schutz Ihrer Daten auf Smartphone und Tablet.

Bei der wachsenden Anzahl an Viren und anderen Schadprogrammen ist eine gute Sicherheitssoftware sehr wichtig. Natürlich gibt es Unterschiede die beachtet werden müssen. Sicherheitssoftware, auch Antivirenprogramme genannt, gibt es für alle bekannten Betriebssysteme.

Sicherheitssoftware für Android

Alle bekannten Firmen von Antivirusprogrammen haben ebenfalls eine App im Google Playstore veröffentlicht. Berühmte Ableger sind Avira Antivirus, Kaspersky, AVG, Avast und Norton. Besonders im Umfeld von Android ist eine solche Sicherheitssoftware besonders wichtig aufgrund des Open-Source Betriebssystems.

Es gab vermehrt Berichte über Viren die Android Geräte befallen haben weil es immer wieder viele Lücken im Betriebssystem gibt.

Nach der Installation laufen die Apps im Hintergrund und überprüfen regelmäßig das System nach aktuellen Viren oder Mal-und Spyware Programmen. Ebenfalls wird der Benutzer bei der Installation einer eventuell schadhaften App, über die dieses Risiko informiert.

Je nach Nutzen des Gerätes wird die vorherige Installation einer Sicherheitssoftware empfohlen.

Sicherheitssoftware für iOS

Im Apple AppStore tauchen seit kurzem immer mehr Apps auf die sich als Antiviren Programme beschreiben.
Bezogen auf die Bewertungen, welche man zu den jeweiligen Apps findet, ist eine Sicherheitssoftware für iOS eher negativ. Da iOS ein, in Sich, sehr geschlossenes Programm ist finden Viren und andere Schadprogramme dort keine Möglichkeit einzugreifen. Lediglich über Apps besteht die Möglichkeit dazu, wodurch man überlegen kann, ob die angebotenen Apps eventuell von Betrügern eingestellte Software ist um durch diese auf die Geräte zugreifen zu können.

Sicherheitssoftware bei den restlichen Betriebssystemen

Übrig bleiben im groben noch Blackberry und Microsoft. Blackberry hat eine eigene Sicherheitssoftware programmiert, wodurch die Sicherheit der Firmeneigenen Geräte sogar höher ist als die der iOS Geräte. Seit diesem Jahr spezialisiert sich Blackberry darauf seine Geräte mit einer leicht veränderten Version von Android zu bestücken. Diese Geräte sind somit weitaus sicherer als die sonstigen Android Geräte von anderen Herstellern. Als letztes bleibt noch Windows Phone sowie die Windows Versionen für die Tablet Reihe aus dem Hause Microsoft mit Namen Surface.
Bei Windows Phone werden Antiviren Programme und Sicherheitssoftware genauso angeboten wie für die Windows Surface Geräte. Nutzen sollte man hier definitiv eine Sicherheitssoftware um jegliche Möglichkeiten für Spy-und Malware auszuschließen.

Fazit

Zusammengefasst muss man das Betriebssystem, dass genutzt wird beachten sowie die Benutzung des Gerätes. Bei allen Geräten die mit Android oder Windows laufen wird eine Sicherheitssoftware empfohlen um die eigenen Daten zu schützen. Bei Blackberry und iOS muss dies nicht geschehen, weil dort das Betriebssystem entsprechend sicher ist und für Schadprogramme vergleichsweise wenig bis keine Chance haben.

Die 5 besten Programme zur Datensicherung


DragonSave Free Backup

Vollwertige Software für Datensicherung und Erstellung von Sicherheitskopien

Ideal Backup Utility

Dieses Programm für Sicherungskopien bietet die Flexibilität Daten auf lokalen Netzlaufwerken zu sichern.

Essential Data Backup Assistant

Das Programm kommt mit einem leicht verständlichen Assistenten, welcher das Erstellen von Disk-Images simplifiziert.

Always Free Backup

Diese Software schafft eine Verknüpfung auf dem Desktop, um ein Backup zu erstellen. Mit einem Doppelklick auf das Icon sind Sie dazu in der Lage eine Sicherungskopie ihrer Daten zu erstellen.

Lite Backup Essentials

Dieses benutzerfreundliche Backup-Programm bietet die Möglichkeit, Dateien zu speichern und ein Laufwerk auszuwählen, auf welchem man diese sichern kann. Jedoch fehlen ein paar Möglichkeiten wie das Verschlüsseln und Komprimierung